NACHRICHTEN 
 
Folgend finden Sie aktuelle Nachrichten der NADA. Neuigkeiten und wichtige Hinweise veröffentlichen wir auch alle zwei Monate im Newsletter, zu dem Sie sich unter folgendem Link kostenlos anmelden können: http://interaktiv.nada-bonn.de/Newsletter.4.0.html.
 
 
Stadt Eschborn unterstützt NADA mit weiteren 50.000 Euro

Die Stadt Eschborn engagiert sich nicht nur als Sponsor für das Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" am 1. Mai, sondern übernimmt auch Verantwortung im Anti-Doping-Kampf. Im vergangenen Jahr entschied die Stadt Eschborn als einer der Hauptunterstützer des Radrennens, die Präventionsarbeit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) zu fördern. Diese Hilfe setzt Eschborn nun auch im Jahr 2013 fort - sie unterstützt die NADA-Präventionsarbeit mit weiteren 50.000 Euro. "Wir wollen unsere Jugend stärken und gegen Doping schützen. Das funktioniert nur über intensive Aufklärungsarbeit", meinte Stadtrat Thomas Ebert. "Die Stadt Eschborn setzt damit mehr als ein Zeichen. Sie trägt grundlegend zum Erfolg unserer Präventionsarbeit bei. Dafür bedanken wir uns herzlich", sagte Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA.
 
Bereits 2012 hatte Eschborn die NADA mit 50.000 Euro unterstützt. Mit diesem Betrag finanzierte die NADA ein Fahrzeug, mit dessen Hilfe Nachwuchsathleten deutschlandweit über die Gefahren der Leistungsmanipulation aufgeklärt werden. Das Fahrzeug dient unter anderem dem Transport des NADA-Informationsstandes, der bei Sport-Großveranstaltungen zum Einsatz kommt.
 
Der Geldbetrag für 2013 wird in erster Linie für den altersgerechten und zielgruppenspezifischen Ausbau des medialen Angebotes der NADA eingesetzt. Weiterhin informiert das NADA-Präventionsteam an einer Eschborner Schule über die Gefahren des Dopings.
Datum: 29.04.2013
 
NADA gratuliert Armin Baumert zum 70. Geburtstag

Armin Baumert, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA), feiert am 20. April 2013 seinen 70. Geburtstag. "Armin Baumert setzt sich seit Jahren gemeinsam mit der NADA für einen sauberen und fairen Sport ein. Wir wünschen ihm alles Gute zum Geburtstag", gratulierte NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann.
 
Baumert hat sich jahrelang ehrenamtlich in verantwortlicher Position bei der NADA engagiert. Im Zuge der Umstrukturierung der NADA 2011, in deren Folge ein hauptamtlicher Vorstand eingesetzt wurde, gab Baumert den Vorstandsvorsitz ab. Er bleibt der NADA aber seither weiterhin treu und bringt seine Kompetenz aus 40 Jahren des Engagements für den Sport und dessen Kontrollinstanzen als Leiter der NADA-Kommission Doping-Kontroll-System und im NADA-Aufsichtsrat ein. 2012 erhielt Baumert das Bundesverdienstkreuz für seine ehrenamtliche Tätigkeit bei der NADA sowie in Verbänden und Vereinen.
Datum: 19.04.2013
 
Antidoping Schweiz zu Gast

Bei bestimmten Krankheitsbildern können Athleten für den Einsatz an sich verbotener Substanzen und Methoden eine sogenannte Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) beantragen. Das Antragsverfahren für eine TUE war am Dienstag Thema beim Besuch von Christina Weber von Antidoping Schweiz.
 
Die Leiterin der Abteilung Pharmazie, Medizin & Forschung des schweizerischen Pendants der NADA war für einen Informationsaustausch nach Deutschland gekommen. Vorrangig interessierte sie die Tätigkeit des NADA-Ressorts Medizin.  Weitere Station ihres Besuches in Deutschland ist das Labor in Köln.
Datum: 17.04.2013
 
 
NADA-Website ab sofort auch in Englisch
 
Die NADA-Homepage www.nada-bonn.de ist ab sofort auch in englischer Sprache verfügbar. Damit bietet die NADA allen nicht-deutsch sprechenden Athleten und Betreuern sowie internationalen Organisationen die Möglichkeit, sich umfangreich über die Anti-Doping-Arbeit in Deutschland zu informieren.
 
Neben der Vorstellung der NADA-Aktivitäten sowie der einzelnen Ressorts und ihrer Arbeit, ist auch ein Bereich für Medienvertreter eingerichtet. Um die englische Seite einsehen zu können, muss im Header der deutschsprachigen Seite auf die entsprechende Fahne geklickt werden.
Datum: 15.04.2013
 
 
Erfahrungsaustausch von staatlichen Ermittlungsbehörden, Laboren und NADA in Bonn
 
Am Freitag waren die Vertreter der beiden Schwerpunktstaatsanwaltschaften aus München und Freiburg, des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (StMJV), des Bundeskriminalamtes (BKA), des Zollkriminalamtes (ZKA), des Zollfahndungsamtes (ZFA), des Bildungs- und Wissenschaftszentrums des Zolls (BWZ) sowie der beiden WADA-akkreditierten Labore aus Köln und Kreischa zu einem Arbeitstreffen bei der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) in Bonn.
 
Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu intensivieren und den Erfahrungsaustausch zwischen den staatlichen Ermittlern und der NADA auszubauen. Ein gemeinsames Vorgehen erhöht die Effektivität des Anti-Doping-Kampfes. Für die NADA ist dieser Austausch insbesondere wichtig, um zielgerichtete Dopingkontrollen noch besser planen zu können.
 
Die Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann begrüßte die Teilnehmer und leitete in den Erfahrungsaustausch ein. Dr. Lars Mortsiefer, NADA-Chefjustiziar und Vorstandsmitglied, gab eine Übersicht über den Status Quo der Task Force-Arbeit der NADA. Die seit 2011 aktive Task Force stellt das interdisziplinäre Gremium der NADA-Experten aus Doping-Kontroll-System, Medizin und Recht dar. Daniel Fetzer, Leiter des NADA-Ressorts Doping-Kontroll-System, präsentierte die Kontrolltätigkeiten der NADA und berichtete von der Nutzbarkeit von Hinweisen für intelligente Dopingkontrollen.
Im Anschluss diskutierten die Anwesenden über die Strategie für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit.
Datum: 12.04.2013
 
 
Warnung vor der Einnahme der Substanz GW501516 (GW1516)

Die Welt Anti-Doping Agentur warnt eindringlich vor der Einnahme der auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Substanz GW501516 (Synonym GW1516). Die Substanz fällt unter die in der Verbotsliste genannte Gruppe S4 'Hormone und Stoffwechselmodulatoren' und S0 'Nicht zugelassene Substanzen'.
 
Während einer Forschungsphase seien in vorklinischen Studien schwerwiegende Vergiftungserscheinungen aufgetreten, so dass die Substanz zurückgezogen wurde. Eine klinische Zulassung wird es für diese Substanz daher nicht geben, teilte die WADA mit.
 
Der WADA ist allerdings bekannt geworden, dass diese gefährliche Substanz von Athleten auf Umwegen erworben wurde. Es habe bereits die ersten positiven Fälle gegeben. Daher schließt sich die NADA der Warnung an. Athleten muss bewusst sein, dass sie neben einem positiven Dopingtest vor allem ihre Gesundheit durch die Einnahme von GW501516 (GW1516) massiv schädigen.
Datum: 22.03.2013
 
Gotzmann in Aufsichtsrat der INADO gewählt

NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann wurde bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Institution der Nationalen Anti-Doping Organisationen (INADO) am Montag in Lausanne in den neuen Aufsichtsrat gewählt. Die INADO, mit derzeit 35 Mitgliedern, handelt als Interessengemeinschaft der nationalen und regionalen Anti-Doping-Organisationen weltweit. Weitere Aufsichtsrats-Mitglieder der im Frühjahr 2012 gegründeten Institution sind Aurora Andruska (Australien),Shin Asakawa (Japan), Patrick Goh (Singapore), Randi Gustad (Norwegen), David Kenworthy (Großbritannien) und Doug MacQuarrie (Kanada). Geschäftsführer der INADO mit Sitz in Bonn ist der Kanadier Joseph de Pencier. Der Brite Paul Evans ist zukünftig verantwortlich für die Finanzen.

Die INADO hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der Anti-Doping-Organisationen weiter zu vernetzen, zu harmonisieren und allgemein gültige Standards zu erarbeiten. Des Weiteren soll die Stimme der Anti-Doping-Organisationen mehr politisches Gewicht auch gegenüber WADA, IOC, UNESCO und Europarat bekommen.

Weitere Informationen zur INADO sind auf der neuen Homepage zu finden: http://inado.org/    
Datum: 20.03.2013
 
 
Standard für Medizinische Ausnahmegenehmigungen angepasst

Die NADA hat 2013 den Standard für Medizinische Ausnahmegenehmigungen an die internationalen Gepflogenheiten angepasst. Athleten, die keinem Testpool angehören, müssen für die Anwendung von spezifischen und nicht-spezifischer Substanzen bei einer Dopingkontrolle ein Attest vorlegen. Die NADA verlangt dabei die Bestätigung, dass die Behandlung bereits vor der Kontrolle begonnen hat und  medizinisch auch ausreichend dokumentiert ist.
 
Verschärft wurde die Regelung bei Asthma-Fällen, die mit den nicht erlaubten Substanzen Fenoterol, Reproterol und Terbutalin behandelt werden: Hier müssen ab sofort auch Athleten des Allgemeinen Testpools (ATP) eine TUE bereits im Vorfeld einholen. Der überarbeitete Standard gilt ab dem 1. März 2013 und kann hier eingesehen werden.
Datum: 04.03.2013
 
 
NADA stellt Kommunikations-Team vor

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) stellt ihr Kommunikations-Team vor: Eva Bunthoff ist die neue Pressesprecherin und übernimmt damit zugleich die Verantwortung für die NADA-Öffentlichkeitsarbeit, unterstützt wird sie dabei extern von Ulrike Spitz.

"Wir freuen uns, Eva Bunthoff und Ulrike Spitz für die NADA-Kommunikation gewonnen zu haben. Mit diesem kompetenten Team sind wir hervorragend aufgestellt", sagte Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA.

Eva Bunthoff, 28, ist bereits seit Juni 2010 im Bereich Kommunikation und Marketing der NADA tätig. Die studierte Sportwissenschaftlerin hatte bereits im November 2012 die kommissarische Leitung der Stabstelle übernommen. Ulrike Spitz, 57, arbeitete 25 Jahre als Sportjournalistin und war schon von 2007 bis 2010 für die NADA tätig. Heute ist sie selbständige Kommunikationsberaterin.
Datum: 14.02.2013
 
 
Zielkontrollen im Basketball negativ

Alle Proben der Zielkontrollen, die die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) am 26. Januar 2013 im Rahmen von Wettkämpfen im Basketball nahm, sind negativ. In der Regel werden negative Ergebnisse nicht veröffentlicht. Aufgrund von Medienberichten in dieser Woche zu diesem Thema ist es aus Sicht der NADA in diesem Fall notwendig, die Ergebnisse zu publizieren. Die Proben wurden - wie alle NADA-Proben - im WADA-akkreditierten Labor mit standardisierten Testverfahren geprüft. Für die NADA (wie auch für die WADA) sind ausschließlich Tests relevant, die in WADA-akkreditierten Laboren ausgewertet werden.

Die Zielkontrollen wurden nach Hinweisen vorgenommen, die der Task Force der NADA vorlagen. Die Task Force ist ein hausinternes Expertengremium, das sich aus den Bereichen Doping-Kontroll-System, Medizin und Recht der NADA zusammensetzt. Sie geht Sachverhalten, Hinweisen und Indizien auf mögliche Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen nach. Diese Zielkontrollen können jederzeit stattfinden, bei Wettkämpfen oder außerhalb von Wettkämpfen. Grundlage dafür ist Art. 5.1.2 NADC.

Die Daten der getesten Athleten unterliegen dem Datenschutz.
Datum: 08.02.2013 
 
  
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