NACHRICHTEN 
 
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NADA vergibt signierten Supercup-Spielball gegen Spende

Beim deutschen Supercup spielt der Einsatz gegen Doping deutlich sichtbar für alle auf dem Platz mit. Auf dem Spielball wird speziell für das Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München das Logo der Stiftung Nationale Anti Doping Agentur (NADA) zur Förderung der sauberen Leistung im Sport zu sehen sein. Nach dem Spiel soll der Ball von den Kapitänen beider Clubs signiert und gegen eine Spende zugunsten der Stiftung vergeben werden. Wie man den Ball erhalten kann, erfährt man unter www.alles-geben-nichts-nehmen.de/aktionen/2014/nada-vergibt-signierten-supercup-spielball-gegen-spende/.

Mit dieser Aktion unterstützt der Profifußball die Initiative der NADA "ALLES GEBEN, NICHTS NEHMEN". Bereits beim Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga war das NADA-Logo auf dem Spielball abgebildet und wird auch beim Auftaktspiel der Bundesliga zu sehen sein. Zudem haben die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund ihre Zusammenarbeit mit der NADA auch in der Prävention weiter ausgebaut. Seit Anfang August ist der E-Learning-Kurs der NADA für alle Nachwuchsspieler in den Leistungszentren der Fußball-Clubs eingeführt worden.
Datum: 13.08.2014 
 
 
NADA schult Jugend-Olympioniken mittels E-Learning-Programm

Die deutschen Teilnehmer an den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Nanjing/China (16. bis 28. August 2014) sind von der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) im Vorfeld intensiv mit den Anti-Doping-Bestimmungen vertraut gemacht worden. Vor dem Auftakt der Spiele absolvierten die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominierten Athleten den E-Learning-Kurs der NADA. Die digitale Schulung wurde in der letzten Woche ergänzt durch eine zusätzliche Präsenzveranstaltung in München, bei der die NADA informierte und für alle Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung stand.

Es ist eine der wichtigen Aufgaben der NADA, Athleten zu schulen, sie mit den Anti-Doping-Regeln vertraut zu machen und vor Dopingfallen zu warnen. Daher hat die NADA mit dem DOSB vereinbart, dass die für die Olympischen Jugendspiele nominierten deutschen Nachwuchssportler den E-Learning-Kurs durchlaufen. Die erfolgreiche Absolvierung des Kurses ist somit Voraussetzung für die Teilnahme an den Olympischen Jugend-Spielen.

Die E-Learning-Plattform bietet eine interaktive Lernmöglichkeit, mit der Sportler alles rund um das Thema Anti-Doping erfahren. Neben dem Regelwerk werden unter anderem verbotenen Substanzen und Methoden, Rechte und Pflichten sowie der Ablauf einer Dopingkontrolle behandelt.

Der E-Learning-Kurs kann von allen Spitzen-Fachverbänden auch für ihre Kader und Auswahlteams in Anspruch genommen werden. Ansprechpartner für interessierte Verbände ist das Ressort Prävention der NADA (E-Mail an praevention@nada.de).
Datum: 06.08.2014
 
 
NADA und der Fußball weiten Zusammenarbeit aus

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) weiten gemeinsam die Präventionsmaßnahmen im deutschen Fußball durch die Einführung des E-Learning-Kurses der NADA aus.

Mit Saisonstart unterstützt der Profifußball auch die Initiative der NADA für den sauberen Sport. Unter dem Motto "ALLES GEBEN, NICHTS NEHMEN" wirbt die NADA für transparente Erfolge und ehrliche Ergebnisse im Sport und macht auf die Risiken der Einnahme illegaler, leistungsfördernder Mittel aufmerksam. "Wir freuen uns über das klare Bekenntnis des Fußballs für saubere Leistung im Sport. Dies wird durch die gemeinsamen Aktionen von DFL und NADA deutlich unterstrichen. Auch die aktive Fortentwicklung der Anti-Doping-Arbeit in Zusammenarbeit mit der NADA in den Bereichen Prävention und Kontrollsystem trägt hierzu bei", sagt Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA.

Beim ersten Spiel der Saison in der 1. und 2. Bundesliga und beim Supercup spielt der Einsatz für saubere Leistung auf dem Platz mit. Auf dem Spielball wird speziell für den Start der 1. und 2. Bundesliga und das Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München das Logo der NADA zu sehen sein. Nach dem Supercup-Spiel wird der Ball von den Kapitänen der beiden Clubs unterzeichnet und zugunsten der NADA-Kampagne versteigert. "Doping hat im Sport nichts zu suchen. Der Profifußball steht deshalb geschlossen hinter den Initiativen der NADA", sagt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. Zudem wird die Kampagne für sauberen Sport in sechs Ausgaben des Bundesliga-Magazins erscheinen. Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident, ergänzt: "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der NADA zusammen. Denn der Anti-Doping Kampf kann nur in Zusammenarbeit mit allen Partnern gelingen."

Unterstützt wird die Initiative von mehreren Weltmeistern und Olympiasiegern als Botschafter für sauberen Sport - unter anderem Boxweltmeister Wladimir Klitschko, Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma, Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann, Claudia Bokel, Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und Athletenvertreterin, Skilangläufer Tobias Angerer, Stabhochspringerin Silke Spiegelburg, Paralympics-Sieger Heinrich Popow und Ex-Bundesligaprofi Hans Sarpei.

NADA, DFL und DFB verstärken zudem die Präventions- und Aufklärungsarbeit besonders bei Nachwuchsspielern und jungen Profis. Teil der Zusammenarbeit ist die Einführung des E-Learning-Tools der NADA für alle Nachwuchsspieler in den Leistungszentren der Fußball-Clubs. In den Richtlinien für Leistungszentren ist die Aufklärung der jungen Spieler zum Thema Doping zwingend vorgeschrieben. Alle Mannschaften ab der U15 müssen mindestens einmal pro Saison geschult werden. Dabei werden den jungen Fußballspielern anhand praktischer Beispiele die Risiken der Leistungsmanipulation vor Augen geführt: Was ist Doping? Wo lauern Fallen? Wie läuft eine Dopingkontrolle ab? Die Internetseite ist so konzipiert, dass die Spieler sie auf Auswärtsfahrten im Bus auf dem Tablet in etwa 25 Minuten durcharbeiten können. Mit anschaulichen Bildern werden die wichtigen Themen aufbereitet und erklärt. Wer die Online-Schulung erfolgreich durchläuft, kann sich ein Zertifikat als Beweis der Teilnahme herunterladen.
Datum: 01.08.2014 
 
 
NADA mit Monitoring Group in Moldawien

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) war in der letzten Woche als Teil einer Expertendelegation des Europarates zur Evaluierung der Umsetzung der Anti-Doping-Bestimmungen in Moldawien. Die Delegation bestand aus Anti-Doping-Vertretern aus Deutschland, vertreten durch Dr. Lars Mortsiefer (Vorstandsmitglied der NADA), Zypern, Lettland, Litauen und Aserbaidschan. Neben Gesprächen mit den Verantwortlichen der moldawischen Anti-Doping-Organisation stand auch eine Plenarsitzung mit dem moldawischen Minister für Jugend und Sport, Octavian Bodişteanu, auf dem Programm.

Die Monitoring Group im Europarat ist die Beobachtende Begleitgruppe zur Umsetzung der Maßnahmen des Übereinkommens des Europarates gegen Doping vom 16. November 1989. Die Anti-Doping-Konvention ist für Deutschland seit dem 1. Juni 1994 in Kraft. Sie umfasst mit 51 Vertragsparteien nicht nur alle Mitglieder des Europarates, sondern auch vier Nicht-Mitglieder (Australien, Kanada, Tunesien, Weißrussland). Die Anti-Doping-Konvention ist das maßgebliche völkerrechtliche Rechtsdokument im Kampf gegen Doping. Sie setzt gemeinsame verbindliche Standards und Vorgaben, die die Vertragsparteien verpflichten, bestimmte gesetzliche, finanzielle, technische, präventive und andere Maßnahmen zu ergreifen.

Der Bericht der Monitoring Group des Europarates zum Besuch in Moldawien wird für Oktober erwartet.
Datum: 29.07.2014 
 
 
NADA-Vorstand trifft bayerischen Staatsminister Bausback

Am Rande der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Ulm traf sich der NADA-Vorstand mit dem bayerischen Staatsminister für Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback zu einem ersten Erfahrungsaustausch.

Im Fokus des Gesprächs standen grundsätzliche Aspekte der Anti-Doping-Arbeit sowie aktuelle Themen der NADA, wie die WADA-Code Revision und die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Diskutiert wurde auch über die baldige Einführung eines Anti-Doping-Gesetzes und die Erfahrungen der Staatsanwalt München I als Schwerpunktstaatsanwaltschaft Doping.
Datum: 28.07.2014 
 
 
Behindertensport unterstützt NADA-Initiative für sauberen Sport

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) macht bei der Initiative "ALLES GEBEN, NICHTS NEHMEN" der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) mit. Dafür hat der DBS seine Nationalmannschaften mit dem T-Shirt der Initiative ausgestattet. Der DBS setzt damit ein klares Zeichen für den sauberen Sport.

Der Startschuss für die Initiative fiel am 28. Januar 2014 mit einer Pressekonferenz in Berlin. Als bekanntes Gesicht des Behindertensports ist Sprinter Heinrich Popow Botschafter der Initiative. Außerdem zeigen IOC-Mitglied und Athletenvertreterin Claudia Bokel, Stabhochspringerin Silke Spiegelburg, Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma, Langläufer Tobias Angerer, Boxer Wladimir Klitschko, Fußballer Hans Sarpei und Beachvolleyballer Jonas Reckermann Flagge für die saubere Leistung.

Die Fotos der einzelnen DBS-Nationalmannschaften sind auf der Initiativ-Website www.alles-geben-nichts-nehmen.de sowie auf den Social Media-Kanälen www.facebook.com/NADA.Deutschland und www.twitter.com/NADADeutschland zu finden.
Datum: 21.07.2014 
 
 
Achtung vor Nahrungsergänzungsmittel

Aus aktuellem Anlass weist die NADA noch einmal auf den Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) hin. Die Gefahren für Athletinnen und Athleten durch gefälschte oder verunreinigte NEM sind bekannt. Je nach Herkunft können verbotene Substanzen gezielt beigefügt worden sein oder als Rückstände beim Abfüllprozess in Präparate gelangen. Auf Grund dieser Gefahren warnt die NADA grundsätzlich vor der Einnahme von NEM.

Methylhexanamin gehört zur Gruppe der Stimulanzien und ist ausschließlich im Wettkampf verboten. Häufig wird Methylhexanamin in Nahrungsergänzungsmitteln gefunden, die für extremen Fettabbau (engl. Fatburner), Muskelaufbau oder Verbesserung der Sauerstoffkapazität bei harten Belastungen werben. Die NADA weist daher in allen Präventionsveranstaltungen mit Athletinnen und Athleten sowie auf allen Online-Kanälen regelmäßig auf diese Gefahren hin, genauso bei Informationsveranstaltungen mit Verbands- und Sportärzten. Die NADA rät stets von derart beworbenen Mitteln ab. Die Substanz Methylhexanamin ist auch unter verschiedenen anderen Namen zu finden: 1,3-Dimethylamylamin; Dimethylpentylamin; Geranamin; Forthan; Floradren; Geraniumöl; Geraniumwurzelextrakt; 4-Methyl-2-hexanamin; 4-Methyl-2-hexylamin; 2-Amino-4-methylhexan und Pentylamin.

Wird auf Nahrungsergänzungsmittel nicht verzichtet, sollte die Verwendung von solchen Präparaten immer in Absprache mit Ernährungsberatern und/oder Ärzten durchgeführt werden. Nur bei einer defizitären Versorgung oder bei Mangelerscheinungen kann es sinnvoll sein, ein Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Die Einnahme ohne Mangelerscheinung kann gesundheitliche Schäden nach sich ziehen, denn Nahrungsergänzungsmittel enthalten Nährstoffe oft in überhöhten Mengen und isolierter Form, teilweise um das 1.000-fache erhöht. Zudem warnt die NADA insbesondere vor der Einnahme mehrerer Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig. Dies kann kontraproduktiv sein, da sich Wirkungen aufheben und es auch schon zu Vergiftungserscheinungen bei Athleten gekommen ist.

Daher rät die NADA dazu, die Einnahme von NEM unbedingt auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen und nur unter professioneller Betreuung zu verwenden. Zudem rät die NADA, anstelle von Nahrungsergänzungsmitteln ausgewählte Präparate mit Arzneimittelzulassung einzusetzen, da für diese die Kontaminationsgefahr sehr gering ist. Nahrungsergänzungsmittel unterliegen als Lebensmittel einer anderen Kontrolle als Arzneimittel. Vor dem Konsum eines Nahrungsergänzungsmittels sollte unbedingt überprüft werden, ob das gewünschte Produkt von einer unabhängigen Institution auf das Vorhandensein von verbotenen Substanzen getestet wurde. So kann zumindest die Gefahr, ein gefälschtes oder verunreinigtes Produkt einzunehmen, verringert werden.

In Deutschland bietet die so genannte "Kölner Liste" des OSP Rheinland Herstellern die Möglichkeit zur Selbstauskunft. Die Kölner Liste ist seit diesem Jahr auch in der NADA-App integriert. Sie nennt auch Produkte, die mindestens einmal am Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln unabhängig getestet wurden. Die Veröffentlichung eines Produktes auf einer derartigen Seite bedeutet jedoch nicht, dass das Produkt grundsätzlich frei von Verunreinigungen sein muss. Es bedeutet lediglich, dass das Dopingrisiko minimiert ist, denn es können auch einzelne Chargen verunreinigt sein.

Zudem ist vor kurzem die vom DOSB herausgegeben Informationsbroschüre zu Nahrungsergänzungsmitteln erschienen, zu der auch die NADA zwei Artikel beigetragen hat (http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/arbeitsfelder/leistungssport/Konzepte/NEM_Broschuere-web_14-7-2014_Doppelseitig.pdf).

All diese Aspekte tragen dazu bei, das durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vorhandende Doping-Risiko zu reduzieren. Gänzlich auszuschließen ist es jedoch nicht.
Datum: 17.07.2014 
 
NADA kommentiert neue Verbotsliste 2015

Die Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für 2015 wird derzeit erarbeitet. Dafür reicht die NADA bis zum 25. Juli 2014 ihre Kommentare sowie Änderungs- und Verbesserungsvorschläge bei der WADA ein. Bei diesem fachlichen Abstimmungsprozess bringt die NADA ihre umfassende Erfahrungen aus der Praxis ein. Unterstützt wird sie bei der Kommentierung der Verbotsliste insbesondere durch die Mitglieder der beratenden Kommission Medizin, den Experten des Deutschen Olympischen Sportbundes und den Wissenschaftlern der beiden WADA-akkreditierten Labore in Köln und Kreischa.

Die Kommentierung und Überarbeitung der Verbotsliste 2015 war auch Thema bei der jüngsten Sitzung der Beratungskommission Wissenschaft der Monitoring Group im Europarat. NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann, die Vorsitzende der "Advisory Group on Science", leitete diese Sitzung, in der gemeinsam mit den europäischen Partnern ebenfalls Änderungsvorschläge erarbeitet wurden. Diese werden in Kürze über den Europarat bei der WADA eingebracht.

Die Entscheidung, welche Änderungsvorschläge schlussendlich ab dem 1. Januar 2015 in der Verbotsliste aufgenommen werden, trifft die WADA. Die neue Verbotsliste für 2015 wird im Oktober veröffentlicht.

Foto: Matthias Kamber (Direktor Antidoping Schweiz) und Dr. Andrea Gotzmann (Vortandsvorsitzende der NADA) bei der Sitzung der Beratungskommission Wissenschaft der Monitoring im Europarat
Datum: 10.07.2014 
 
 
Xenon und Argon ab 1. September auf Verbotsliste

Die Edelgase Xenon und Argon werden bereits zum 1. September 2014 in die Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) aufgenommen und nicht erst mit der neuen Verbotsliste, die ab 1. Januar 2015 gültig ist. Die beiden Gase werden in der Substanzunterklasse S2.1. Erythropoese-stimulierende Stoffe, Hypoxie-induzierbarer-Faktor (HIF)-Stabilisatoren und -Aktivatoren beispielhaft aufgeführt, und ihre Anwendung ist somit ab 1. September 2014 jederzeit - innerhalb und außerhalb des Wettkampfes - verboten. Über diese Erweiterung der aktuell gültigen Verbotsliste entschied das Executive Committee der WADA in seiner letzten Sitzung im Mai dieses Jahres.

Xenon wird in seltenen Fällen als Narkosegas eingesetzt, Argon findet als Wirkstoff keine Anwendung, in Deutschland gibt es für dieses Gas keine Arzneimittel-Zulassung.

Bisher veröffentlichte wissenschaftliche Studien zeigen Auswirkungen auf den Hypoxie-induzierbaren-Faktor (HIF) an isolierten tierischen und menschlichen Zellen sowie im Tierversuch. Die missbräuchliche Inhalation von Xenon durch russische Athleten wurde durch Medienberichte im Umfeld der Olympischen Spiele in Sotschi publik. Der Missbrauch dieser Substanzen zu Dopingzwecken kann sich massiv gesundheitsschädigend auswirken. Ein entsprechendes Nachweisverfahren für Xenon mittels Gaschromatographie / Massenspektrometrie wurde bereits am Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt und kann routinemäßig eingesetzt werden.

Die geänderte Verbotsliste kann ab sofort auch in der deutschen informatorischen Übersetzung auf der NADA-Homepage unter Downloads abgerufen werden.
Datum: 04.07.2014 
 
 
Infostand der NADA aufgestockt

Ein speziell geschultes Team informiert Nachwuchsathleten am NADA-Stand altersgerecht über alle Fragen rund um das Thema Doping. Dieses Team, hauptsächlich speziell ausgebildete Studenten der Sportwissenschaften, hat die NADA nun von bisher 10 auf 19 Personen aufgestockt. Somit kann die NADA jetzt in diesem Jahr bei mehr als 40 Nachwuchs- und Sportveranstaltungen vor Ort sein. Seit 2008 wurden insgesamt rund 250 NADA-Infostand-Einsätze durchgeführt.

Auch in den letzten Wochen war der Infostand nach dem Motto "Gemeinsam gegen Doping" unterwegs. So waren die Teams bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften des Bund Deutscher Radfahrer, bei den Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften des Deutschen Ruderverbandes und in der letzten Woche auch beim Olympic Day des Deutschen Olympischen Sportbundes.

"Junge Athleten über die Folgen und Gefahren von Doping aufklären und sie für den fairen Sport begeistern," das sei ihr Ziel, sagten die beiden Schwestern Sarah und Sepideh Mahrokh, die für die NADA als Ansprechpartnerinnen beim Olympic Day in Köln waren. Sie informierten alle interessierten Besucher am Stand über verbotene Substanzen und Methoden und erläuterten die umfangreiche Anti-Doping-Arbeit der NADA. "Wichtig ist, den jungen Athleten mitzugeben, dass Doping ungesund ist und dem Körper erheblichen Schaden zufügt, auch wenn man zunächst eine Leistungssteigerung erfährt", so die 25-jährige Sarah.

Die Sensibilisierung junger Athleten für die Dopingproblematik ist eine der wichtigen Aufgaben der NADA. Hierfür setzt die NADA unter anderem ihr Wissensquiz ein, das wichtige Anti-Doping-Themen aufbereitet. Außerdem soll das Spiel "Born to Run", das die Nationalen Anti-Doping-Organisationen Österreichs und der Schweiz gemeinsam entwickelt haben, bei Athleten Folgen und Auswirkungen von Doping spielerisch zum Thema machen. Am Infostand in Köln konnten Interessierte "Born to Run" live testen und versuchen, den High-Score zu knacken. "Gesundheit und Spaß sollten beim Sport im Vordergrund stehen", sagte Sepideh Mahrokh: "Erfolg geht nicht über alles. Saubere Leistung im Sport ist unglaublich wichtig, um für Chancengleichheit zu sorgen und die Fairness im Sport zu fördern."

Der Infostand kann von Spitzenverbänden - insbesondere für Nachwuchsveranstaltungen - beim Ressort Prävention der NADA angefragt werden.
Datum: 01.07.2014 
 
 
Zusammenarbeit zwischen NADA und CCVD vereinbart

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) und der Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland e.V. (CCVD) vereinbaren die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Dopingprävention. "Die NADA-Prävention freut sich darauf, gemeinsam mit dem CCVD verschiedene Dopingpräventionsmaßnahmen, wie die NADA-App und die E-Learning-Plattform für junge Athleten anzubieten. Ziel ist es, die sauberen Athleten zu unterstützen und zu schützen," sagte Dominic Müser, Leiter der NADA-Prävention.

Die Dopingprävention wird verstärkt im Ausbildungsbereich der Trainer und Aktiven aber auch auf Veranstaltungen, wie Meisterschaften des Verbandes, präsent sein.

Im Bereich Wettkampfkontrollen wird es eine erste Zusammenarbeit zwischen der NADA und dem CCVD geben, da das Doping-Kontroll-System auf der Europameisterschaft am 28. bis 29. Juni 2014 in Bonn unter der organisatorischen Führung des CCVD durchgeführt wird.
Datum: 24.06.2014
 
 
NADA für Austausch in Kanada

Dr. Christian Völzke, Mitarbeiter im Doping-Kontroll-System der NADA, war zu Gast bei der kanadischen Anti-Doping-Agentur Canadian Centre for Ethics in Sport (CCES). Bei dem mehrtägigen Austausch ging es vorrangig um die internationale Vernetzung, eine intelligente Kontrollplanung sowie die Etablierung des Blutpasses.

CCES ist eine der ältesten Anti-Doping-Organisationen der Welt. Sie wurde 1991 gegründet, damals noch unter dem Namen Canadian Centre for Drug-Free Sport.

Bild 1: Erik Galas (Manager bei CCES, Anti-Doping Intelligence), Cori McPhail (Manager bei CCES, Education and Technology), Paul Melia (CCES Präsident und CEO), Dr. Christian Völzke, (Doping-Kontroll-System der NADA Deutschland) Dan-Thanh Tran (Manager bei CCES, Testing), Carolyn Chmiel (Manager bei CCES, Testing Operations) (Foto: CCES)

Bild 2: Erik Galas (Manager bei CCES, Anti-Doping Intelligence) im Gespräch mit Dr. Christian Völzke zum Thema intelligente Kontrollplanung (Foto: CCES)
Datum: 12.06.2014
 
 
Abschlussbericht der Steiner-Kommission

Die NADA begrüßt den Abschlussbericht der Steiner-Kommission, der mögliche Konsequenzen aus der Studie "Doping in Deutschland" (Kurztitel) aufzeigt und Empfehlungen für die Anti-Doping-Arbeit ausspricht. Die Vorstandsvorsitzende der NADA, Dr. Andrea Gotzmann, war als Expertin in die Steiner-Kommission berufen worden, um ihre Erfahrung aus der aktuellen Anti-Doping-Arbeit mit einzubringen. Dies war insbesondere wichtig, da die Untersuchung der Forschergruppe der Humboldt-Universität Berlin bereits 1990 endete, das Projekt der Universität Münster mit dem Jahr 2007. Sowohl die Gründung von WADA (1999) und NADA (2002), als auch die internationale Etablierung einer Null-Toleranz-Politik wurden in den Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen der Humboldt-Universität nicht berücksichtigt.

Den Bericht finden Sie unter folgendem Link: http://www.dosb.de/de/leistungssport/anti-doping/news/detail/news/dosb_veroeffentlicht_bericht_der_steiner_kommission/
Datum: 11.06.2014
 
  
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