EINSÄTZE DES NADA INFORMATIONSSTANDES 2011
ARD und ZDF sowie die meisten deutschen Medienhäuser haben sich beim Journalisten-Workshop der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) über den aktuellen Stand der Dopingbekämpfung informiert. 75 Workshop-Teilnehmer erfuhren am Donnerstag in Bonn aus erster Hand mehr über neueste Trends und zukünftige Maßnahmen gegen Leistungsmanipulationen. Unter anderem stellte die NADA das Modell der Task-Force vor, die als interdisziplinäres Organ der sportwissenschaftlichen, medizinischen und juristischen NADA-Experten dazu beitragen soll, die Effizienz des Doping-Kontroll-Systems zu steigern. Das Umfeld der Doper rückt damit stärker ins Visier der Recherchen.
Wer kennt sich aus im Kampf gegen Doping? Wer weiß Bescheid über Anti-Doping, über die Folgen von Doping, die Regelwerke und welche Dopingfallen im Alltag lauern? Der Internetauftritt High Five ist speziell für junge Athleten ins Leben gerufen worden und wird ab sofort mit einem neuen Design und vielen neuen Inhalten Jugendliche an das Thema Anti-Doping heranführen.
Die Website der NADA bietet aufbereitet für die Zielgruppe Basisinfos und praktische Tipps, um Athleten für die Dopingproblematik zu sensibilisieren. Neben Informationen zu verbotenen Substanzen und Methoden, Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln, Rechte und Pflichten der Athleten und dem Ablauf einer Dopingkontrolle, erfahren Sportler in der Bodymap, welche Folgen Dopingsubstanzen im Körper haben können. Den eigenen Kenntnistand im Bereich Anti-Doping können die User im Wissenquiz testen. Außerdem bietet High Five einen gesonderten Bereich für Schülerinnen und Schüler. Hier können sie Infos für Referate, Hausarbeiten oder Aufsätze finden.
Der neue Dopingkontrollfilm der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) treibt die Nutzerzahl des interaktiven Informationsportals NADAmobil in die Höhe. Im ersten Monat, nachdem die detailgetreue Dokumentation von Urin- sowie Blutkontrollen online gestellt wurde, registrierte die mobile Informations-Plattform der NADA mehr als doppelt so viele Besucher wie bisher. Alleine an den ersten zehn Tagen des Monats Mai riefen 3.115 Interessierte die Adresse www.nada-mobil.de auf. Den Dopingkontrollfilm nutzte die NADA erstmals bei einer Präventionsveranstaltung am 12. April an der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße in Bremen.
NADAmobil ist seit Juni 2010 online. Von 68 „unique users“ im Startmonat hat sich die Zahl der unterschiedlichen Benutzer pro Monat binnen knapp eines Jahres über 383 im Dezember 2010 auf 1.687 im Monat April 2011 rasant entwickelt. Das Bewegtbild-Angebot gab dem Portal nun einen weiteren Kick. Das Informationsangebot richtet sich in erster Linie an die mehr als 8.000 Sportler, die in Deutschland den unterschiedlichen Testpools angehören, sowie an deren Umfeld. Darüber hinaus dienen die Informationen Sportlern, die vor der Berufung in Bundeskader und die meist damit verbundene Aufnahme in Testpools stehen.
Einen Überblick über die Präventionsmaßnahmen der NADA gibt ein dreiminütiger Präventionsfilm, der parallel zum Dopingkontrollfilm produziert wurde und im Sinne eines „Making of“ auch Szenen vom Drehtag in der Leverkusener Leichtathletik-Halle zeigt.
Die Sensibilisierung junger Sportlerinnen und Sportler für die Problematik des Dopings ist eine der wichtigsten Aufgaben im Kampf um einen saubereren Leistungssport der Zukunft. Im Rahmen ihres Präventionsprogramms setzt die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) auch im Jahr 2012 ihren Informationsstand bei unterschiedlichen sportlichen Veranstaltungen ein. Ziel ist es, die jugendlichen Leistungssportler/-innen direkt anzusprechen, sie aufzuklären und über die Folgen zu informieren und ihnen in diesem großen Problemfeld hilfreich zur Seite zu stehen. Für Rückfragen und Informationen zum NADA Informationsstand wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Ressorts Prävention der NADA.
DORMAGENER SCHÜLER: „DOPEN IST NICHT SO DER BURNER“
Die jungen Leistungssportler sprachen Klartext. „Ziel muss sein, dass der beste Sportler gewinnt“, formulierte der Sprecher einer Gruppe in seinem Abschluss-Statement. Sehr offen hatten etwa 130 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren am Norbert-Gymnasium Knechtsteden (NGK) über Für und Wider einer Dopingfreigabe diskutiert und konstruktive Ansätze erarbeitet: Etwa, welche Möglichkeiten legaler Leistungssteigerung es gibt. Weitgehende Einigkeit bestand darüber, dass man „keinen Wettkampf im Labor“ wolle: „Wir sind gegen eine Versuchskaninchenmentalität“ – so das Fazit eines anderen Schüler-Beitrags.
Schauplatz dieser jüngsten Präventionsveranstaltung der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) war die in Dormagen beheimatete Sportbetonte Schule des Landes NRW. Verschiedene Themen wurden in Gruppen aufgearbeitet und anschließend in der Aula des Gymnasiums vor dem Plenum der Sport-Leistungskurse von vier Gymnasien des Rhein-Kreises Neuss sowie der Knechtstedener Sportinternats-Schüler präsentiert.
Der bereits international erprobte A-Jugend-Handballer Max-Henri Herrmann erzählte von seiner ersten Dopingkontrolle und fasste seine Einstellung zur Leistungsmanipulation in altersgemäße Vokabeln, die gut ankamen: „Wir wollen Fair Play; Dopen ist nicht so der Burner.“ Das Norbert-Gymnasium gilt als Kaderschmiede in Nordrhein-Westfalen. So erlangten in der Vergangenheit zahlreiche international erfolgreiche Sportler dort ihr Abi, zum Beispiel Fecht-Weltmeister Nicolas Limbach oder die Stabhochspringer Björn Otto und Lars Börgeling. Auch den Dormagener Bundesliga-Handballern liefert die Schule mit dem angegliederten Sportinternat regelmäßig Talente.
Stephanie Groß, Lehrerin am NGK, berichtete aus dem reichen Erfahrungsschatz ihrer Sportkarriere. Sie habe „keine besonders negativen Erfahrungen mit Dopingkontrollen gemacht“, man müsse diese als Chance begreifen, seine Sauberkeit zu dokumentieren. Die dreimalige Vizeweltmeisterin im Ringen und frühere deutsche Jugendmeisterin im Judo bilanzierte: „Für mich ist Fair Play das wichtigste Element eines sportlichen Wettkampfs. Doping ist das Gegenteil. Niemand kann sich dauerhaft und ehrlich über Siege freuen, die er unehrlich errungen hat.“
In vier Gruppen wurden Themen wie Dopingmentalität in unserer Gesellschaft, Nahrungsergänzungsmittel und internationale Chancengleichheit aufgearbeitet. Die NADA-Mitarbeiter gaben ganz konkrete Handlungshilfen: Was etwa zu tun ist, wenn jemand Nahrungsergänzungsmittel anbietet: Grundsätzlich zunächst mal abzulehnen und sich genau zu informieren, worum es sich handelt und woher das Mittel kommt. Oder: Bei einem Arztbesuch unbedingt darauf hinzuweisen, dass man Leistungssportler ist. Und – wann immer Probleme auftauchen: direkt die NADA zu kontaktieren und zu fragen.
Die jungen Leistungssportler sprachen Klartext. „Ziel muss sein, dass der beste Sportler gewinnt“, formulierte der Sprecher einer Gruppe in seinem Abschluss-Statement. Sehr offen hatten etwa 130 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren am Norbert-Gymnasium Knechtsteden (NGK) über Für und Wider einer Dopingfreigabe diskutiert und konstruktive Ansätze erarbeitet: Etwa, welche Möglichkeiten legaler Leistungssteigerung es gibt. Weitgehende Einigkeit bestand darüber, dass man „keinen Wettkampf im Labor“ wolle: „Wir sind gegen eine Versuchskaninchenmentalität“ – so das Fazit eines anderen Schüler-Beitrags.
Schauplatz dieser jüngsten Präventionsveranstaltung der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) war die in Dormagen beheimatete Sportbetonte Schule des Landes NRW. Verschiedene Themen wurden in Gruppen aufgearbeitet und anschließend in der Aula des Gymnasiums vor dem Plenum der Sport-Leistungskurse von vier Gymnasien des Rhein-Kreises Neuss sowie der Knechtstedener Sportinternats-Schüler präsentiert.
Der bereits international erprobte A-Jugend-Handballer Max-Henri Herrmann erzählte von seiner ersten Dopingkontrolle und fasste seine Einstellung zur Leistungsmanipulation in altersgemäße Vokabeln, die gut ankamen: „Wir wollen Fair Play; Dopen ist nicht so der Burner.“ Das Norbert-Gymnasium gilt als Kaderschmiede in Nordrhein-Westfalen. So erlangten in der Vergangenheit zahlreiche international erfolgreiche Sportler dort ihr Abi, zum Beispiel Fecht-Weltmeister Nicolas Limbach oder die Stabhochspringer Björn Otto und Lars Börgeling. Auch den Dormagener Bundesliga-Handballern liefert die Schule mit dem angegliederten Sportinternat regelmäßig Talente.
Stephanie Groß, Lehrerin am NGK, berichtete aus dem reichen Erfahrungsschatz ihrer Sportkarriere. Sie habe „keine besonders negativen Erfahrungen mit Dopingkontrollen gemacht“, man müsse diese als Chance begreifen, seine Sauberkeit zu dokumentieren. Die dreimalige Vizeweltmeisterin im Ringen und frühere deutsche Jugendmeisterin im Judo bilanzierte: „Für mich ist Fair Play das wichtigste Element eines sportlichen Wettkampfs. Doping ist das Gegenteil. Niemand kann sich dauerhaft und ehrlich über Siege freuen, die er unehrlich errungen hat.“
In vier Gruppen wurden Themen wie Dopingmentalität in unserer Gesellschaft, Nahrungsergänzungsmittel und internationale Chancengleichheit aufgearbeitet. Die NADA-Mitarbeiter gaben ganz konkrete Handlungshilfen: Was etwa zu tun ist, wenn jemand Nahrungsergänzungsmittel anbietet: Grundsätzlich zunächst mal abzulehnen und sich genau zu informieren, worum es sich handelt und woher das Mittel kommt. Oder: Bei einem Arztbesuch unbedingt darauf hinzuweisen, dass man Leistungssportler ist. Und – wann immer Probleme auftauchen: direkt die NADA zu kontaktieren und zu fragen.
KÜNFTIGE GENERATION SOLL „NEIN“ ZU DOPING SAGEN
ARD und ZDF sowie die meisten deutschen Medienhäuser haben sich beim Journalisten-Workshop der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) über den aktuellen Stand der Dopingbekämpfung informiert. 75 Workshop-Teilnehmer erfuhren am Donnerstag in Bonn aus erster Hand mehr über neueste Trends und zukünftige Maßnahmen gegen Leistungsmanipulationen. Unter anderem stellte die NADA das Modell der Task-Force vor, die als interdisziplinäres Organ der sportwissenschaftlichen, medizinischen und juristischen NADA-Experten dazu beitragen soll, die Effizienz des Doping-Kontroll-Systems zu steigern. Das Umfeld der Doper rückt damit stärker ins Visier der Recherchen.
Die neue NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann gab einen Einblick in das Zwei Säulen-Modell der NADA (Doping-Kontroll-System, Prävention) und wagte einen Ausblick in die Zukunft. Intelligente Kontrollen und Analysemethoden einerseits sowie die Arbeit mit jungen Sportlern und ihrem Umfeld andererseits sind die wichtigsten Themen. Dr. Gotzmann plädierte für verstärkte Bemühungen in der Prävention: „Wir müssen die jungen Sportler von heute stark machen und so erziehen, dass sie von vorneherein entschieden ,Nein´ zu Doping sagen.“ Im Bewusstsein der Sportler müsse verankert werden, „das Sport ohne Doping das Normale ist und die Athleten ein Recht auf sauberen Sport haben“. Die Weiterentwicklung von Blutpass-Programm und Steroidprofilen nannte Dr. Gotzmann als Kernaufgabe des Doping-Kontroll-Systems.
NADA-Vorstandsmitglied Dr. Lars Mortsiefer erklärte die 2011 eingerichtete Task-Force. Diese soll das so genannte Ergebnismanagement effektiver gestalten. Durch die Zusammenarbeit und Kooperation mit den staatlichen Ermittlungsbehörden, dem BKA sowie den Zollbehörden und den WADA-akkreditierten Laboren in Köln und Kreischa werden vorliegende Hinweise, Indizien und Spuren zu möglichen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen systematischer und gezielter zusammengetragen und ausgewertet. „So wird es uns eher gelingen, auch an die Hintermänner zu kommen“, sagte der NADA-Chefjustiziar.
Eine Neuauflage der erfolgreichen „Olympia-Apotheke“ gibt es 2012 in London. Nach der erfolgreichen Premiere bei den Winterspielen 2010 in Vancouver wird in Zusammenarbeit mit der ABDA – Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände auch bei den Sommerspielen des kommenden Jahres die NADA-Apothekerin den deutschen Athleten und Gästen des Deutschen Hauses mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mathias Arnold, Mitglied im Gesamtvorstand der ABDA, erläuterte gemeinsam mit NADA-Apothekerin Dr. Anja Scheiff die präventiven Maßnahmen der Zusammenarbeit zwischen NADA und der Spitzenorganisation der etwa 59.000 deutschen Apothekerinnen und Apotheker.
Die abschließende Podiumsdiskussion widmete sich der Frage: „Noch 273 Tage – Sieht London saubere Spiele?“ Die Einschätzungen zur Wirksamkeit von Kontroll-System und Präventionsmaßnahmen schwankten in einer lebhaften Abschlussdiskussion des NADA-Journalisten-Workshops zwischen Optimismus und Skepsis. Nach Meinung von Dr. Gotzmann werden viele Dopingsünder vor dem Auftakt der Spiele in London aussortiert sein: „Ich glaube, dass wir aufgrund der verbesserten Nachweismethoden einige schwarze Schafe schon vor Olympia erwischen. Darauf zielen alle Dopingkontrollprogramme auf nationaler und internationaler Ebene ab.“
ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt meinte: „Man kann nie sagen, dass Spiele sauber sind, auch wenn es keine positiven Proben gibt.“ Der Autor des prämierten Films „Olympia im Reich der Mittel: Doping in China“ glaubt, dass der Leistungsrückgang der vergangenen Jahre in einigen messbaren olympischen Sportarten einen gewissen Erfolg der intensivierten Dopingbekämpfung zeige. „Aber wir dürfen uns nichts vormachen“, sagte Seppelt: „Wenn wir sehen, wie die Spiele zelebriert werden, stecken die Athleten im ständigen Interessenkonflikt, Höchstleistung zu bringen, aber nicht dopen zu sollen.“
Der zweimalige Ironman-Hawaii-Sieger Normann Stadler, der seine Karriere nach einer Herzoperation im Sommer 2011 beenden musste, erklärte im Rückblick, er habe die Belastungen durch das aufwendige Kontroll- und Meldesystem als grundlegenden Bestandteil des modernen Spitzensports begriffen. „Ich habe jederzeit voll dahinter gestanden“, erklärte der 38-Jährige: „So konnte ich immer etwas vorweisen."
NADA-Vorstandsmitglied Dr. Lars Mortsiefer erklärte die 2011 eingerichtete Task-Force. Diese soll das so genannte Ergebnismanagement effektiver gestalten. Durch die Zusammenarbeit und Kooperation mit den staatlichen Ermittlungsbehörden, dem BKA sowie den Zollbehörden und den WADA-akkreditierten Laboren in Köln und Kreischa werden vorliegende Hinweise, Indizien und Spuren zu möglichen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen systematischer und gezielter zusammengetragen und ausgewertet. „So wird es uns eher gelingen, auch an die Hintermänner zu kommen“, sagte der NADA-Chefjustiziar.
Eine Neuauflage der erfolgreichen „Olympia-Apotheke“ gibt es 2012 in London. Nach der erfolgreichen Premiere bei den Winterspielen 2010 in Vancouver wird in Zusammenarbeit mit der ABDA – Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände auch bei den Sommerspielen des kommenden Jahres die NADA-Apothekerin den deutschen Athleten und Gästen des Deutschen Hauses mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mathias Arnold, Mitglied im Gesamtvorstand der ABDA, erläuterte gemeinsam mit NADA-Apothekerin Dr. Anja Scheiff die präventiven Maßnahmen der Zusammenarbeit zwischen NADA und der Spitzenorganisation der etwa 59.000 deutschen Apothekerinnen und Apotheker.
Die abschließende Podiumsdiskussion widmete sich der Frage: „Noch 273 Tage – Sieht London saubere Spiele?“ Die Einschätzungen zur Wirksamkeit von Kontroll-System und Präventionsmaßnahmen schwankten in einer lebhaften Abschlussdiskussion des NADA-Journalisten-Workshops zwischen Optimismus und Skepsis. Nach Meinung von Dr. Gotzmann werden viele Dopingsünder vor dem Auftakt der Spiele in London aussortiert sein: „Ich glaube, dass wir aufgrund der verbesserten Nachweismethoden einige schwarze Schafe schon vor Olympia erwischen. Darauf zielen alle Dopingkontrollprogramme auf nationaler und internationaler Ebene ab.“
ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt meinte: „Man kann nie sagen, dass Spiele sauber sind, auch wenn es keine positiven Proben gibt.“ Der Autor des prämierten Films „Olympia im Reich der Mittel: Doping in China“ glaubt, dass der Leistungsrückgang der vergangenen Jahre in einigen messbaren olympischen Sportarten einen gewissen Erfolg der intensivierten Dopingbekämpfung zeige. „Aber wir dürfen uns nichts vormachen“, sagte Seppelt: „Wenn wir sehen, wie die Spiele zelebriert werden, stecken die Athleten im ständigen Interessenkonflikt, Höchstleistung zu bringen, aber nicht dopen zu sollen.“
Der zweimalige Ironman-Hawaii-Sieger Normann Stadler, der seine Karriere nach einer Herzoperation im Sommer 2011 beenden musste, erklärte im Rückblick, er habe die Belastungen durch das aufwendige Kontroll- und Meldesystem als grundlegenden Bestandteil des modernen Spitzensports begriffen. „Ich habe jederzeit voll dahinter gestanden“, erklärte der 38-Jährige: „So konnte ich immer etwas vorweisen."
VIELE VERANSTALTUNGEN FÜR EIN ZIEL: "GEMEINSAM GEGEN DOPING"
Mit ihrer Präventionsarbeit richtet sich die NADA nicht nur an Athleten, sondern auch an deren Umfeld. Daher ist die NADA regelmäßig nicht nur zu Gast bei Nachwuchsathleten, sondern auch bei Eltern, Trainern und Anti-Doping-Beauftragten. Freiburg/Furtwangen, München, Duisburg, Frankfurt und Oberhof waren binnen der letzten Woche Ziele der NADA-Präventionsmitarbeiter. Nachwuchsathleten nehmen die zentrale Stellung in der Aufklärungsoffensive der NADA ein. Welche Gefahren gehen von Nahrungsergänzungsmitteln aus, wie läuft eine Dopingkontrolle ab und wie kann ich mich vor Dopingfallen schützen - das sind grundlegende Themen in den Veranstaltungen. Darüber hinaus sind Eltern, Trainer und Lehrer wichtige Zielgruppen. Sie begleiten den Athleten in der sportlichen, aber auch persönlichen Entwicklung. Sie können mit ihrer Erfahrung helfen, Anforderungen optimal zu meistern und im Sport den Weg ohne Doping einzuschlagen. "Eltern, Trainer und Lehrer müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Sie sind wichtige Multiplikatoren der NADA und wir unterstützen sie, sich im Bereich Anti-Doping zurecht zu finden", erklärt Dominic Müser, Ressortleiter der NADA-Prävention.
Eine besondere Veranstaltung organisierte der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW). Über 100 Personen aus den verschiedenen Fachverbänden in NRW kamen ins Haus der Unternehmer nach Duisburg. In Workshops wurden die Materialien der NADA vorgestellt und über Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Um die Athleten frühzeitig über die Thematik zu informieren, beschloss der Landessportbund, die Anti-Doping-Thematik als Bestandteil der sportmedizinischen Untersuchung fest zu etablieren. „Unsere Ärzte können Athleten bei sportmedizinischen Untersuchungen direkt beraten, über verbotene und erlaubte Substanzen informieren und aufklären. Sie können auf Gefahren aufmerksam machen und bei der Beantragung einer Medizinischen Ausnahmegenehmigung helfen“, sagte Frank Richter, Referent Verbands- und Trainerförderung des LSB NRW. Warum das Thema auch in den Fachverbänden und auf Vereinsebene diskutiert werden muss, beschreibt Dr. Christoph Niessen, Geschäftsführer des LSB NRW, wie folgt: "Doping ist eine Bedrohung des Leistungssports, dagegen müssen wir uns wehren! Der organisierte Wettkampfsport ist ein Alleinstellungsmerkmal der Vereine. Dieses gilt es zu schützen, indem wir uns aktiv für die Dopingprävention und Wertevermittlung wie Fairplay einsetzen."
Mit ihrer Präventionsarbeit richtet sich die NADA nicht nur an Athleten, sondern auch an deren Umfeld. Daher ist die NADA regelmäßig nicht nur zu Gast bei Nachwuchsathleten, sondern auch bei Eltern, Trainern und Anti-Doping-Beauftragten. Freiburg/Furtwangen, München, Duisburg, Frankfurt und Oberhof waren binnen der letzten Woche Ziele der NADA-Präventionsmitarbeiter. Nachwuchsathleten nehmen die zentrale Stellung in der Aufklärungsoffensive der NADA ein. Welche Gefahren gehen von Nahrungsergänzungsmitteln aus, wie läuft eine Dopingkontrolle ab und wie kann ich mich vor Dopingfallen schützen - das sind grundlegende Themen in den Veranstaltungen. Darüber hinaus sind Eltern, Trainer und Lehrer wichtige Zielgruppen. Sie begleiten den Athleten in der sportlichen, aber auch persönlichen Entwicklung. Sie können mit ihrer Erfahrung helfen, Anforderungen optimal zu meistern und im Sport den Weg ohne Doping einzuschlagen. "Eltern, Trainer und Lehrer müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Sie sind wichtige Multiplikatoren der NADA und wir unterstützen sie, sich im Bereich Anti-Doping zurecht zu finden", erklärt Dominic Müser, Ressortleiter der NADA-Prävention.
Eine besondere Veranstaltung organisierte der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW). Über 100 Personen aus den verschiedenen Fachverbänden in NRW kamen ins Haus der Unternehmer nach Duisburg. In Workshops wurden die Materialien der NADA vorgestellt und über Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Um die Athleten frühzeitig über die Thematik zu informieren, beschloss der Landessportbund, die Anti-Doping-Thematik als Bestandteil der sportmedizinischen Untersuchung fest zu etablieren. „Unsere Ärzte können Athleten bei sportmedizinischen Untersuchungen direkt beraten, über verbotene und erlaubte Substanzen informieren und aufklären. Sie können auf Gefahren aufmerksam machen und bei der Beantragung einer Medizinischen Ausnahmegenehmigung helfen“, sagte Frank Richter, Referent Verbands- und Trainerförderung des LSB NRW. Warum das Thema auch in den Fachverbänden und auf Vereinsebene diskutiert werden muss, beschreibt Dr. Christoph Niessen, Geschäftsführer des LSB NRW, wie folgt: "Doping ist eine Bedrohung des Leistungssports, dagegen müssen wir uns wehren! Der organisierte Wettkampfsport ist ein Alleinstellungsmerkmal der Vereine. Dieses gilt es zu schützen, indem wir uns aktiv für die Dopingprävention und Wertevermittlung wie Fairplay einsetzen."
NEUE ADAMS-VERSION AB 22. NOVEMBER
NADA bietet ADAMS-Schulungen
Wie sieht das neue ADAMS aus? Wie gebe ich meine „Whereabouts“ zukünftig an und welche Verbesserungen bietet die neue Version? Diese und weitere Fragen werden bei den insgesamt neun ADAMS-Schulungen der NADA für Sportler der beiden höchsten Testpools thematisiert. Die neue ADAMS-Version wird ab dem 22. November 2011 die alte ADAMS-Oberfläche ablösen und die Angabe von Aufenthaltsort und Erreichbarkeit vereinfachen. Daher bietet die NADA in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Beirat der Aktiven (BdA) und verschiedenen Olympiastützpunkten zentrale Schulungsmaßnahmen an. „Athleten haben somit rechtzeitig die Möglichkeit, sich über die Neuerungen des neuen ADAMS-Release zu informieren und Fragen zu stellen, damit es bei Veröffentlichung keine Probleme mit der Eintragung der „Whereabouts“ gibt“, sagte Dominic Müser, Leiter des NADA-Ressorts Prävention.Neben den Meldepflichten und der neuen ADAMS-Version zählen zu den Themenschwerpunkten der Schulungen das Anti-Doping-Regelwerk, nicht erfolgreiche Kontrollversuche und Verstöße gegen Anti-Doping-Richtlinien.
Wie sieht das neue ADAMS aus? Wie gebe ich meine „Whereabouts“ zukünftig an und welche Verbesserungen bietet die neue Version? Diese und weitere Fragen werden bei den insgesamt neun ADAMS-Schulungen der NADA für Sportler der beiden höchsten Testpools thematisiert. Die neue ADAMS-Version wird ab dem 22. November 2011 die alte ADAMS-Oberfläche ablösen und die Angabe von Aufenthaltsort und Erreichbarkeit vereinfachen. Daher bietet die NADA in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Beirat der Aktiven (BdA) und verschiedenen Olympiastützpunkten zentrale Schulungsmaßnahmen an. „Athleten haben somit rechtzeitig die Möglichkeit, sich über die Neuerungen des neuen ADAMS-Release zu informieren und Fragen zu stellen, damit es bei Veröffentlichung keine Probleme mit der Eintragung der „Whereabouts“ gibt“, sagte Dominic Müser, Leiter des NADA-Ressorts Prävention.Neben den Meldepflichten und der neuen ADAMS-Version zählen zu den Themenschwerpunkten der Schulungen das Anti-Doping-Regelwerk, nicht erfolgreiche Kontrollversuche und Verstöße gegen Anti-Doping-Richtlinien.
Weitere Informationen finden Sie hier.
DIE NADA BEGRÜSST ANTI-DOPING-INITIATIVE DES BSD
Mit einer neuen Anti-Doping-Beauftragten wird sich der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) dem Thema Dopingprävention intensiv widmen und in diesem Bereich eng mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) zusammenarbeiten. Anja Huber, Skeleton-Weltmeisterin, Europameisterin und Bronzemedaillen-Gewinnerin der Olympischen Winterspiele 2010 war als Anti-Doping-Beauftragte des BSD am Dienstag zu Gast in der NADA, um über Präventionsmaßnahmen und -konzepte zu sprechen.
Dominic Müser, Leiter des NADA-Ressorts Prävention lobte die Bemühungen: „Wir begrüßen die Initiative des BSD, eine Spitzenathletin als Anti-Doping-Beauftragte einzusetzen. Sie berichtet aus der Praxis für die Praxis, was den Themen Doping und Dopingprävention einen noch höheren Stellenwert einräumt. Zukünftig werden wir in intensiven Austausch stehen, um verschiedene Maßnahmen zusammen durchzuführen.“ Nur mit Unterstützung der Spitzenverbände kann die NADA über Gefahren und Folgen von Doping informieren und nachhaltig präventiv gegen Doping kämpfen.
Neben der Sensibilisierung der Athleten, sind Trainer, Lehrer aber vor allem die Eltern wichtige Zielgruppen. Die Aufklärung über die Dopingproblematik dient dem Schutz der Sportler und kann durch informierte Eltern verbessert werden. „Man muss den Eltern klar machen, welche Verantwortung sie in der sportlichen Entwicklung ihrer Kinder haben. Sie sind ein wichtiger Baustein für eine stabile leistungssportliche Entwicklung“, sagte Anja Huber gegenüber der NADA.
Erste abgestimmte Maßnahmen werden Schulungen junger Athleten in Berchtesgaden am 29. September 2011, sowie eine Eltern- und Athletenveranstaltung in Oberhof am 17. September 2011 sein.
Mit einer neuen Anti-Doping-Beauftragten wird sich der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) dem Thema Dopingprävention intensiv widmen und in diesem Bereich eng mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) zusammenarbeiten. Anja Huber, Skeleton-Weltmeisterin, Europameisterin und Bronzemedaillen-Gewinnerin der Olympischen Winterspiele 2010 war als Anti-Doping-Beauftragte des BSD am Dienstag zu Gast in der NADA, um über Präventionsmaßnahmen und -konzepte zu sprechen.
Dominic Müser, Leiter des NADA-Ressorts Prävention lobte die Bemühungen: „Wir begrüßen die Initiative des BSD, eine Spitzenathletin als Anti-Doping-Beauftragte einzusetzen. Sie berichtet aus der Praxis für die Praxis, was den Themen Doping und Dopingprävention einen noch höheren Stellenwert einräumt. Zukünftig werden wir in intensiven Austausch stehen, um verschiedene Maßnahmen zusammen durchzuführen.“ Nur mit Unterstützung der Spitzenverbände kann die NADA über Gefahren und Folgen von Doping informieren und nachhaltig präventiv gegen Doping kämpfen.
Neben der Sensibilisierung der Athleten, sind Trainer, Lehrer aber vor allem die Eltern wichtige Zielgruppen. Die Aufklärung über die Dopingproblematik dient dem Schutz der Sportler und kann durch informierte Eltern verbessert werden. „Man muss den Eltern klar machen, welche Verantwortung sie in der sportlichen Entwicklung ihrer Kinder haben. Sie sind ein wichtiger Baustein für eine stabile leistungssportliche Entwicklung“, sagte Anja Huber gegenüber der NADA.
Erste abgestimmte Maßnahmen werden Schulungen junger Athleten in Berchtesgaden am 29. September 2011, sowie eine Eltern- und Athletenveranstaltung in Oberhof am 17. September 2011 sein.
HIGH FIVE NEU GESTALTET
Wer kennt sich aus im Kampf gegen Doping? Wer weiß Bescheid über Anti-Doping, über die Folgen von Doping, die Regelwerke und welche Dopingfallen im Alltag lauern? Der Internetauftritt High Five ist speziell für junge Athleten ins Leben gerufen worden und wird ab sofort mit einem neuen Design und vielen neuen Inhalten Jugendliche an das Thema Anti-Doping heranführen.
Die Website der NADA bietet aufbereitet für die Zielgruppe Basisinfos und praktische Tipps, um Athleten für die Dopingproblematik zu sensibilisieren. Neben Informationen zu verbotenen Substanzen und Methoden, Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln, Rechte und Pflichten der Athleten und dem Ablauf einer Dopingkontrolle, erfahren Sportler in der Bodymap, welche Folgen Dopingsubstanzen im Körper haben können. Den eigenen Kenntnistand im Bereich Anti-Doping können die User im Wissenquiz testen. Außerdem bietet High Five einen gesonderten Bereich für Schülerinnen und Schüler. Hier können sie Infos für Referate, Hausarbeiten oder Aufsätze finden.
EYOF-TEILNEHMER NUTZEN E-LEARNING DER NADA
Die deutschen Starter beim XI. European Youth Olympic Festival (EYOF) werden von der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) im Vorfeld der Wettkämpfe (23. – 30. Juli in Trabzon) intensiv mit den Anti-Doping-Bestimmungen vertraut gemacht. Erstmals nutzt die NADA dabei in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ihre neu entwickelte E-Learning-Plattform. Jeder nominierte Sportler durchläuft den Kursus bis zum 10. Juli. Mit der EYOF-Teilnahme machen die jungen Athletinnen und Athleten einen großen Schritt auf dem Weg zu einer möglichen späteren Spitzensport-Karriere. Damit gewinnt für die 13- bis 17-Jährigen auch das Anti-Doping-Reglement an Bedeutung. Aufgabe der NADA ist es, diese Sportler so zu schulen, dass sie mit den Regeln umgehen können. So erfahren sie beispielsweise ihre Rechte und Pflichten bei Dopingkontrollen und lernen, nicht versehentlich in Dopingfallen zu tappen. Nach Abschluss des Projekts erhält der DOSB eine Liste der Athleten, die den Online-Kursus erfolgreich absolviert haben.
Die deutschen Starter beim XI. European Youth Olympic Festival (EYOF) werden von der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) im Vorfeld der Wettkämpfe (23. – 30. Juli in Trabzon) intensiv mit den Anti-Doping-Bestimmungen vertraut gemacht. Erstmals nutzt die NADA dabei in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ihre neu entwickelte E-Learning-Plattform. Jeder nominierte Sportler durchläuft den Kursus bis zum 10. Juli. Mit der EYOF-Teilnahme machen die jungen Athletinnen und Athleten einen großen Schritt auf dem Weg zu einer möglichen späteren Spitzensport-Karriere. Damit gewinnt für die 13- bis 17-Jährigen auch das Anti-Doping-Reglement an Bedeutung. Aufgabe der NADA ist es, diese Sportler so zu schulen, dass sie mit den Regeln umgehen können. So erfahren sie beispielsweise ihre Rechte und Pflichten bei Dopingkontrollen und lernen, nicht versehentlich in Dopingfallen zu tappen. Nach Abschluss des Projekts erhält der DOSB eine Liste der Athleten, die den Online-Kursus erfolgreich absolviert haben.
KONTROLLFILM TREIBT NUTZERZAHL VON NADAMOBIL HOCH
Der neue Dopingkontrollfilm der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) treibt die Nutzerzahl des interaktiven Informationsportals NADAmobil in die Höhe. Im ersten Monat, nachdem die detailgetreue Dokumentation von Urin- sowie Blutkontrollen online gestellt wurde, registrierte die mobile Informations-Plattform der NADA mehr als doppelt so viele Besucher wie bisher. Alleine an den ersten zehn Tagen des Monats Mai riefen 3.115 Interessierte die Adresse www.nada-mobil.de auf. Den Dopingkontrollfilm nutzte die NADA erstmals bei einer Präventionsveranstaltung am 12. April an der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße in Bremen.
NADAmobil ist seit Juni 2010 online. Von 68 „unique users“ im Startmonat hat sich die Zahl der unterschiedlichen Benutzer pro Monat binnen knapp eines Jahres über 383 im Dezember 2010 auf 1.687 im Monat April 2011 rasant entwickelt. Das Bewegtbild-Angebot gab dem Portal nun einen weiteren Kick. Das Informationsangebot richtet sich in erster Linie an die mehr als 8.000 Sportler, die in Deutschland den unterschiedlichen Testpools angehören, sowie an deren Umfeld. Darüber hinaus dienen die Informationen Sportlern, die vor der Berufung in Bundeskader und die meist damit verbundene Aufnahme in Testpools stehen.
Einen Überblick über die Präventionsmaßnahmen der NADA gibt ein dreiminütiger Präventionsfilm, der parallel zum Dopingkontrollfilm produziert wurde und im Sinne eines „Making of“ auch Szenen vom Drehtag in der Leverkusener Leichtathletik-Halle zeigt.
EIN FILM ERKLÄRT DIE NADA-PRÄVENTION
In dem neuen Film „Die Präventionsarbeit der NADA“
erklärt die NADA ein Stück weit sich selbst, insbesondere ihre
Aufklärung an der Basis. Die Prävention ist neben dem
Doping-Kontroll-System die zweite Säule der NADA im Kampf gegen Doping.
Mit ihrer Aufklärungsarbeit richtet sich die NADA vorrangig an
Nachwuchssportler und Spitzenathleten sowie ihr Umfeld, also Trainer,
Lehrer und Eltern. In zahlreichen Projekten informiert sie über die
Folgen von Doping, über die Regelwerke und den Ablauf von
Dopingkontrollen.
Im Rahmen der Filmproduktion „Ablauf einer Dopingkontrolle“, der für das Präventionsprojekt E-Learning-Plattform vorgesehen ist, hat die NADA eine Dokumentation ihrer eigenen Aufklärungsarbeit produziert. „Die Präventionsarbeit der NADA nimmt den Eltern - gerade, wenn sie minderjährige Kinder haben – ein bisschen die Angst. Den Kinder natürlich sowieso", sagt die Mutter einer Nachwuchssportlerin vor laufender Kamera.
Der Film arbeitet die Bausteine der NADA-Präventionsarbeit heraus. Neben Szenen aus dem neuen Dopingkontrollfilm wird beispielhaft der Unterricht zum Thema Anti-Doping in einer Sportklasse gezeigt. "Die NADA ist unter anderem bei den 40 Eliteschulen des Sports in Deutschland zu Gast. Hier geht es darum, den Schülern das Thema Anti-Doping näher zu bringen, sie auf die Gefahren des Dopings hinzuweisen und sie für den aktiven Anti-Doping-Kampf zu gewinnen“, erklärt Berthold Mertes, Abteilungsleiter Prävention und Kommunikation der NADA. Athleten, Trainer, Lehrer und Eltern – die NADA will sie im Rahmen der Präventionsarbeit als Multiplikatoren gewinnen: Für den sauberen Sport.
Im Rahmen der Filmproduktion „Ablauf einer Dopingkontrolle“, der für das Präventionsprojekt E-Learning-Plattform vorgesehen ist, hat die NADA eine Dokumentation ihrer eigenen Aufklärungsarbeit produziert. „Die Präventionsarbeit der NADA nimmt den Eltern - gerade, wenn sie minderjährige Kinder haben – ein bisschen die Angst. Den Kinder natürlich sowieso", sagt die Mutter einer Nachwuchssportlerin vor laufender Kamera.
Der Film arbeitet die Bausteine der NADA-Präventionsarbeit heraus. Neben Szenen aus dem neuen Dopingkontrollfilm wird beispielhaft der Unterricht zum Thema Anti-Doping in einer Sportklasse gezeigt. "Die NADA ist unter anderem bei den 40 Eliteschulen des Sports in Deutschland zu Gast. Hier geht es darum, den Schülern das Thema Anti-Doping näher zu bringen, sie auf die Gefahren des Dopings hinzuweisen und sie für den aktiven Anti-Doping-Kampf zu gewinnen“, erklärt Berthold Mertes, Abteilungsleiter Prävention und Kommunikation der NADA. Athleten, Trainer, Lehrer und Eltern – die NADA will sie im Rahmen der Präventionsarbeit als Multiplikatoren gewinnen: Für den sauberen Sport.