Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) ist die maßgebliche Instanz für die Dopingbekämpfung in Deutschland. Sie ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und damit eine unabhängige Einrichtung, die allein dem Ziel der Dopingbekämpfung verpflichtet ist. Sie wird nach dem Stakeholder-Modell durch Staat, Sport und Wirtschaft finanziert, ist aber weisungsunabhängig.
Die NADA wurde im Jahr 2002 als Nachfolgeorganisation der Anti-Doping-Kommission von DSB und NOK gegründet. Am 1. Januar 2003 nahm sie ihre Arbeit auf. Die Gründung der NADA erfolgte, um eine Institution zu schaffen, die den Kampf gegen Doping unabhängig vom Sport betreibt. Die NADA unterzog sich nach den Aufbaujahren 2007 einer grundlegenden Reorganisation, um die in der Stiftungsverfassung festgehaltenen Aufgaben nachhaltig und professionell zu erledigen.
Die Aufgaben der NADA umfassen Dopingkontrollen, Prävention, medizinische und juristische Beratung, Compliance-Funktion sowie internationale Zusammenarbeit. Die NADA steht im Kampf gegen Doping für Unabhängigkeit, für Glaubwürdigkeit und für Professionalität. Sie stellt die Durchsetzung einheitlicher und gleicher Standards für alle Sportler und Athleten sicher, unter anderem durch die Gründung des Deutschen Sportschiedsgerichts zum 1. Januar 2008, und sorgt für eine effektive Wahrung deutscher Interessen im Ausland.
In der Geschäftsstelle, die vom Vorstand der NADA Dr. Andrea Gotzmann (Vorstandsvorsitzende) und Dr. Lars Mortsiefer (Vorstandsmitglied) geführt wird, arbeiten mehr als 25 festangestellte Mitarbeiter in sechs Ressorts.
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